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Die Podcast-Fassung dieses Artikels folgt.
Vorab – die narzisstische Familie und die Rollen darin sind das Thema dieses Artikels. Ich bin weder Psychologe noch Therapeut. Was Du gleich liest, basiert auf etablierter Forschung, ergänzt durch eigene Erfahrung. Ich war selbst in einer Situation, in der vieles von dem stattfand, worüber ich hier schreibe. Das war der Auslöser, mich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Seitdem habe ich mit vielen Betroffenen gesprochen und festgestellt, wie erschreckend ähnlich die Muster sind. Keine Ferndiagnose. Sondern Klarheit.
Es gibt einen Satz, den viele erst mit vierzig zum ersten Mal aussprechen: „In meiner Familie war ich immer die Schwierige.”
Und meistens folgt sofort die Relativierung. „Aber so schlimm war es auch wieder nicht.” „Andere hatten es schlechter.” „Meine Mutter hat ja auch viel geleistet.”
Genau diese zwei Sätze hintereinander sind das eigentliche Erkennungszeichen. Erst die Rolle benennen, dann sie sofort wieder kleinreden. Das ist keine Bescheidenheit. Das ist eine Fähigkeit, die man in bestimmten Familien lernt.
In diesem Artikel geht es darum, wie diese Rollen entstehen, warum sie so hartnäckig sind, und was passiert, wenn eine Person sich weigert, ihre weiter zu spielen.
1. Warum in einer narzisstischen Familie jeder eine Rolle bekommt
In einer halbwegs gesunden Familie darf ein Kind mehrere Dinge gleichzeitig sein. Es darf gut in Mathe und schlecht in Sport sein, laut und schüchtern, anstrengend und geliebt.
In einer narzisstischen Familie geht das nicht. Denn dort dreht sich das gesamte System um eine einzige Frage: Wie geht es dem Menschen im Zentrum, und wie wirkt die Familie nach aussen?
Alles wird danach sortiert. Und Menschen, die sortiert werden, bekommen Kategorien.
Wie klein die Auslöser sind, zeigt eine Szene, die mir eine Leserin beschrieben hat.
„Mein Bruder und ich haben beide mit siebzehn das Auto geschrammt. Bei ihm hiess es: ‚Kann jedem passieren, Hauptsache Dir ist nichts passiert.‘ Bei mir hiess es: ‚Typisch. Du bist einfach nicht bei der Sache.‘ Dieser eine Satz begleitet mich bis heute in jeder Prüfungssituation.”
Dieselbe Handlung, dieselbe Woche, zwei völlig verschiedene Sätze. Und keiner davon war ein Skandal, über den man später hätte reden können.
Bei Männern klingt es anders, läuft aber gleich. Ein Leser schrieb, er sei „der Vernünftige” gewesen, seit er zwölf war. Der, der sich um alles kümmert und nie Probleme macht. Mit vierundvierzig hat er gemerkt, dass er noch nie jemanden um Hilfe gebeten hatte. Nicht ein einziges Mal.
Wichtig dabei: Die Rollen werden fast nie ausgesprochen. Niemand sagt „Du bist ab heute unser Sündenbock”. Sie entstehen über Jahre, durch tausend kleine Reaktionen. Ein Kind bekommt für dieselbe Sache Applaus, das andere Augenrollen. Das reicht.
Und noch etwas: Diese Rollen sind keine Charaktereigenschaften. Es sind Positionen in einem System. Wer die Familie verlässt, merkt oft erstaunt, dass er woanders ein völlig anderer Mensch ist. Das ist der Beweis dafür, dass es die Rolle war und nicht Du.
2. Das goldene Kind
Das goldene Kind ist das Kind, das etwas hergibt. Es ist begabt, hübsch, erfolgreich, angepasst, oder einfach das, was die Eltern gerade brauchen.
Von aussen sieht das nach Glück aus. Ist es nicht.
Denn die Zuwendung gilt nicht dem Kind, sondern der Leistung. Sie ist an eine Bedingung geknüpft, und die Bedingung heisst: Bleib so, wie ich Dich brauche. Ein goldenes Kind darf nicht scheitern, nicht schlecht gelaunt sein, nicht in eine andere Richtung wollen.
Was daraus wird, sieht man oft erst spät. Erwachsene goldene Kinder haben häufig ein Leben, das nach Erfolg aussieht, und das Gefühl, dass nichts davon ihnen gehört. Viele wissen mit vierzig nicht, was sie eigentlich mögen. Sie kennen nur, was gut ankommt.
Und die Rechnung kommt in dem Moment, in dem sie einmal nicht liefern. Dann kippt die Zuwendung schnell und überraschend hart.
3. Das schwarze Schaf, der Sündenbock
Wenn ein System eine Person braucht, bei der der Fehler liegt, dann bekommt eine Person diese Rolle.
Der Sündenbock ist selten das schwierigste Kind. Meistens ist es das ehrlichste. Es ist das Kind, das benennt, was alle sehen und niemand sagt. Und weil es das tut, wird es zur Störung.
Typisch ist eine bestimmte Art von Erzählung über diese Person: „Sie war schon als Baby anstrengend.” „Er hat uns immer alles schwer gemacht.” Die Geschichte beginnt so früh, dass sie unwiderlegbar wirkt.
Das Praktische an dieser Rolle für die Familie: Solange es einen gibt, bei dem das Problem liegt, muss niemand sonst etwas ändern. Der Sündenbock trägt das Problem für alle. Deshalb wird er auch verteidigt, wenn er versucht, die Rolle abzugeben.
Genau hier bekommen viele später die Erfahrung mit Flying Monkeys: Andere Familienmitglieder rufen an, reden ins Gewissen, vermitteln. Nicht aus Bosheit. Sondern weil ein System, in dem die Rollen wackeln, für alle unbequem wird.
Der Sündenbock ist nicht das kaputte Kind der Familie. Er ist das Kind, das die Wahrheit ausgesprochen hat, und dafür bezahlt.

4. Das unsichtbare Kind
Die dritte Rolle wird am seltensten beschrieben, weil sie am wenigsten auffällt. Das unsichtbare Kind, manchmal das gläserne Kind genannt, hat gelernt, keinen Ärger zu machen.
Es ist pflegeleicht. Es stellt keine Ansprüche. Es merkt früh, dass Wünsche Konflikte erzeugen, und stellt sie darum ein.
Diese Kinder werden oft für besonders reif gehalten. In Wahrheit haben sie nur gelernt, dass Unsichtbarkeit sicher ist.
Als Erwachsene fällt vielen von ihnen eine ganz einfache Frage schwer: Was willst Du? Nicht, weil sie es verbergen. Sondern weil die Antwort nie geübt wurde.
5. Der Elternteil, der wegsieht
Fast immer gibt es eine zweite erwachsene Person. Der Vater, der sich in die Arbeit zurückzieht. Die Mutter, die beschwichtigt. Die Person, die nicht der Narzisst ist, aber das System am Laufen hält.
Für viele Betroffene ist das im Rückblick die schwerere Kränkung. Vor der Person im Zentrum konnte man sich nicht schützen. Aber der andere Elternteil hätte etwas sagen können.
Die Sätze dieser Rolle sind bekannt. „Du weisst doch, wie sie ist.” „Mach jetzt keinen Aufstand.” „Kannst Du nicht einfach nachgeben, dann ist Ruhe.”
Diese Menschen sind selten böswillig. Sie sind meistens selbst erschöpft und haben irgendwann entschieden, dass Frieden wichtiger ist als Gerechtigkeit. Das erklärt es. Es macht es für das Kind nicht besser.
Wenn Du das gerade fühlst …Du liest diese Rollen und erkennst Dich in mehreren gleichzeitig. Oder Du denkst, Deine Familie war doch ganz normal, nur eben etwas anstrengend. Beides ist typisch. Rollen sind nicht sauber getrennt, und „normal” ist immer das, was man kennt.
6. Warum die Rollen wechseln können
Ein Punkt, der viele verunsichert: Manchmal war jemand jahrelang das goldene Kind und wird plötzlich zum Sündenbock.
Der Auslöser ist fast immer derselbe. Die Person hat etwas getan, das nicht ins Bild passte. Eine Partnerwahl, ein Berufswechsel, ein Umzug, eine unbequeme Frage.
Das zeigt am deutlichsten, dass die Rollen nichts mit Dir zu tun haben. Sie sind Positionen, und Positionen werden neu besetzt, wenn das System sie braucht.
Für Geschwister ist das übrigens der häufigste Grund, warum sie sich nicht verstehen. Wer jahrelang bewundert wurde, während die Schwester für dieselbe Sache Ärger bekam, hat eine völlig andere Erinnerung an dieselbe Kindheit. Beide haben recht. Sie haben nur nicht dieselbe Familie erlebt.
7. Die Geschwister, und warum es später so schwer bleibt
Viele hoffen darauf, dass sich das Verhältnis zu den Geschwistern normalisiert, sobald alle erwachsen sind und ausgezogen. Manchmal passiert das. Häufig nicht, und der Grund dafür ist selten böser Wille.
Wer eine bevorzugte Position hatte, müsste, um Dir zuzustimmen, zwei Dinge gleichzeitig anerkennen: dass es die Ungleichbehandlung gab und dass er davon profitiert hat. Das ist eine hohe Hürde. Deshalb kommt oft der Satz „So habe ich das gar nicht erlebt” – und er ist nicht einmal gelogen.
Umgekehrt gilt dasselbe. Wer die Rolle des Sündenbocks hatte, unterstellt dem bevorzugten Geschwisterkind manchmal eine Absicht, die nie da war. Kinder wählen ihre Position nicht aus.
Was in vielen Fällen funktioniert, ist ein bescheideneres Ziel. Nicht: „Du musst anerkennen, was passiert ist.” Sondern: „Wir müssen uns nicht auf dieselbe Version einigen, um miteinander essen gehen zu können.” Erstaunlich viele Geschwisterbeziehungen überleben genau in dieser Form, ohne gemeinsame Erzählung, aber mit Kontakt.
Und manche überleben nicht. Auch das ist eine mögliche Antwort, und es ist keine Niederlage.
8. Was passiert, wenn Du aussteigst
Der Moment, in dem eine erwachsene Person aufhört, ihre Rolle zu spielen, ist der Moment, in dem das System reagiert.
Zuerst kommt Unverständnis. „Was ist denn plötzlich in Dich gefahren?” Aus Sicht der Familie ist Deine Veränderung der Auslöser, nicht die Vorgeschichte.
Dann kommt Druck. Anrufe, Vermittlungsversuche, Vorwürfe über Dritte. Familienfeiern werden zum Prüfstein, weil dort Anwesenheit als Zustimmung gilt.
Dann kommt die Erzählung. Über Dich wird eine Version verbreitet, die erklärt, warum Du Dich so verhältst. Meistens ist es dieselbe, die Du schon aus der Kindheit kennst, nur in der Erwachsenenfassung.
Und dann, irgendwann, kommt Ruhe. Nicht Versöhnung, meistens jedenfalls nicht. Aber ein Zustand, in dem beide Seiten aufgehört haben zu ziehen.
Und dann ist da der Einwand, der bei diesem Thema immer kommt, meistens von aussen und irgendwann auch von einem selbst: „Aber es sind doch Deine Eltern.”
Der Satz stimmt. Er beantwortet nur eine andere Frage als die, die Du gestellt hast. Dass jemand Deine Mutter ist, sagt etwas über die Verwandtschaft aus, nichts darüber, wie viel Kontakt Dir guttut. Die beiden Dinge werden im Alltag ständig vermischt, weil Familie in unserer Kultur als Verpflichtung gilt und nicht als Beziehung.
Hilfreicher als die Frage „Darf ich das?” ist eine andere: Wie geht es mir in den drei Tagen nach einem Treffen? Diese Frage kann niemand für Dich beantworten, und sie lügt auch nicht. Wenn nach jedem Besuch drei Tage Erschöpfung folgen, ist das eine Information über die Beziehung und kein Charaktertest für Dich.
Was dabei fast alle unterschätzen: Es gibt viele Zwischenstufen zwischen „alles wie immer” und „nie wieder”. Weniger Häufigkeit, kürzere Dauer, andere Orte, kein Übernachten, keine Themen aus der Vergangenheit. Die meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, sind irgendwo in dieser Mitte gelandet, nicht an einem der beiden Enden.
Ob ein vollständiger Kontaktabbruch der richtige Weg ist, kann Dir niemand von aussen sagen. Viele fahren gut mit einer Zwischenstufe: Kontakt ja, aber zu Deinen Bedingungen. Kurze Besuche, keine Übernachtungen, öffentliche Orte, kein Alleinsein mit bestimmten Personen.

9. Was Du tun kannst
Schritt 1: Benenne Deine Rolle. Nur für Dich, auf Papier. Welche der vier Positionen hattest Du, und welche hatten Deine Geschwister? Allein das sortiert erstaunlich viel.
Schritt 2: Prüfe die Familienerzählung über Dich. Es gibt fast immer einen Satz, der seit Jahrzehnten mitläuft. „Du warst schon immer so empfindlich.” Frag Dich einmal ernsthaft: Stimmt das eigentlich? Oder ist es das, was gebraucht wurde?
Schritt 3: Such Dir einen Zeugen ausserhalb. Eine Freundin, ein Therapeut, ein Forum. Menschen, die die Familienbrille nicht aufhaben, sind die schnellste Korrektur.
Schritt 4: Fang mit einer kleinen Grenze an. Nicht mit dem grossen Gespräch. Ein Besuch, der nach zwei Stunden endet. Ein Anruf, den Du nicht sofort zurückrufst. Kleine Grenzen zeigen Dir, wie das System reagiert, ohne dass gleich alles auf dem Spiel steht.
Schritt 5: Rechne mit Trauer. Das überrascht fast alle. Wer sich löst, trauert nicht um die Familie, die es gab, sondern um die, die es nie gab. Das ist ein echter Verlust und er braucht Zeit. Der Artikel über das innere Kind geht genauer darauf ein.
Woran Du erkennst, dass Du in einer Rolle steckst und nicht einfach eine schwierige Familie hast:
- Über Dich existiert eine feststehende Geschichte, die schon in Deiner Kindheit begann.
- Dieselbe Handlung wird bei Dir und bei einem Geschwisterkind völlig unterschiedlich bewertet.
- Du verhältst Dich in Deiner Familie anders als überall sonst im Leben.
- Bei Konflikten geht es nie um die Sache, sondern immer darum, wer sich falsch verhalten hat.
- Wenn Du eine Grenze setzt, melden sich andere Familienmitglieder als Vermittler.
- Du relativierst jede Kritik an Deiner Familie im selben Atemzug, in dem Du sie äusserst.
Du bist nicht verrückt
Du hast Dir die Ungleichbehandlung nicht eingebildet. Auch nicht die Blicke, nicht die Sätze, die immer bei Dir landeten, nicht das Gefühl, in Deiner eigenen Familie Gast zu sein.
Und Du bist nicht der Mensch, als der Du dort beschrieben wirst. Du warst eine Position in einem System, das jemanden für diese Position gebraucht hat.
Der Beweis ist einfach: Ausserhalb Deiner Familie bist Du ein anderer Mensch. Nicht, weil Du Dich dort verstellst. Sondern weil Du dort keine Rolle spielen musst.
Mehr dazu im Buch „Du bist nicht verrückt”, das ich gerade schreibe.
Pass gut auf Dich auf.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet goldenes Kind und schwarzes Schaf?
Das goldene Kind bekommt Zuwendung für das, was es liefert, und darf nicht scheitern. Das schwarze Schaf oder der Sündenbock bekommt die Schuld für die Probleme des Systems, meist weil es ausspricht, was alle sehen. Beides sind Positionen, keine Eigenschaften.
Kann sich die Rolle in der Familie ändern?
Ja, und das passiert häufiger als gedacht. Wer als goldenes Kind etwas tut, das nicht ins Bild passt, kann innerhalb kurzer Zeit zum Sündenbock werden. Genau dieser Wechsel zeigt, dass die Rolle nichts mit der Person zu tun hat.
Warum erinnern sich meine Geschwister ganz anders?
Weil sie eine andere Position hatten. Wer für dieselbe Handlung Applaus bekam, während Du Ärger bekamst, hat dieselbe Kindheit tatsächlich anders erlebt. Das ist kein Streit über die Wahrheit, sondern über zwei verschiedene Erfahrungen.
Muss ich den Kontakt zu meiner Familie abbrechen?
Nicht zwingend. Viele fahren besser mit einer Zwischenstufe: Kontakt ja, aber zu Deinen Bedingungen, also kurze Besuche, öffentliche Orte, kein Alleinsein mit bestimmten Personen. Ein vollständiger Abbruch ist eine Möglichkeit, kein Muss und keine Pflicht.
Wie überstehe ich Familienfeiern?
Mit einem festen Zeitrahmen, den Du vorher entscheidest, mit eigener Anreise, damit Du gehen kannst, wann Du willst, und mit einem Menschen ausserhalb, dem Du danach schreiben kannst. Anwesenheit gilt in solchen Systemen als Zustimmung, kurze Anwesenheit ist der Kompromiss.
Sind meine Eltern narzisstisch oder war es einfach eine schwierige Zeit?
Das entscheidet keine Ferndiagnose und auch kein Artikel. Der praktisch nützlichere Blick ist der aufs Muster: Gibt es feste Rollen, eine feststehende Geschichte über Dich und eine Ungleichbehandlung, die sich über Jahre zieht? Dann ist die Diagnose zweitrangig, das Muster ist real.
Quellen und weiterführende Literatur
- Bärbel Wardetzki: Weiblicher Narzissmus. Der Hunger nach Anerkennung, Kösel, München.
- Heinz-Peter Röhr: Narzissmus. Das innere Gefängnis, Patmos, Ostfildern.
- Hans-Joachim Maaz: Die narzisstische Gesellschaft. Ein Psychogramm, C.H. Beck, München.
- Verena Kast: Vater-Töchter, Mutter-Söhne. Wege zur eigenen Identität aus Vater- und Mutterkomplexen, Kreuz Verlag.
- Karl Pillemer: Fault Lines. Fractured Families and How to Mend Them, Avery. Zur Forschung über Kontaktabbrüche in Familien.
Dieser Artikel basiert auf etablierter Forschung zu narzisstischen Familiendynamiken und auf Erfahrungsberichten Betroffener. Er ersetzt keine professionelle Diagnose oder Therapie. Wenn Du Dich in einer akuten Krise befindest, wende Dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
Was denkst Du?
Welche Rolle hattest Du? Und welche hatten Deine Geschwister? Schreib es unten in die Kommentare, gern anonym. Es hilft anderen zu lesen, dass sie damit nicht allein sind.

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